Frage von : was hat Nietzsche mit dem folgenden satz gemeint?
[...]Im Menschen kommt diese Verstellungskunst auf ihren Gipfel: hier ist die Täuschung, das Schmeicheln, Lügen und Trügen, das……..das Bühnenspiel vor anderen und vor sich selbst, kurz das fortwährende Herumflattern um die ein Flamme Eitelkeit so sehr die Regel und das Gesetz, dass fast nichts unbegreiflicher ist, als wie unter den Menschen ein ehrlicher und reiner Trieb zur Wahrheit aufkommen konnte.

genau die letzten 2 zeilen verstehe ich nicht; da ist ende mit meinen deutschkenntnissen:)

Beste Antwort:

Answer by Kevina
Wenn man etwas Erfahrung im Interpretieren hat, sieht man es sofort heraus:
‘Ihr werdet alle sterben.’

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5 Comments for this entry

  • Ili sagt:

    Menschen sind von Grund auf böse.Daß es trotzdem gute, ehrliche Menschen gibt ist ein großer Zufall.

  • Colabär sagt:

    Ey, ich hab heute wirklich keine Lust mehr über sowas zu diskutieren.

  • Lia sagt:

    Ich denke es geht darum, dass trotzdem Wahrheit möglich ist, obwohl so viel Lügen und Scheinbilder existieren.

  • Susanne Bach sagt:

    selber Text in anderen Worten:
    Es ist unbegreiflich, warum es die Regel zu sein scheint, dass die Menschen sich selber und andere fortwährend wegen der Eitelkeit täuschen …als wie…(veraltet, heute würde man sagen “anstatt dass” die Menschen ehrlich und wahrhaftig zueinander sind.

    Was damit gemeint ist, also die Interpretation dessen?
    -> Der Mensche (vermutlich im Gegensatz zum Tier) übt sich einzig im Verstellen. Alles dem Grunde nach verstellt und nix natürlich.
    -> Nietzsche bringt hier sein tiefes Bedauern zum Ausdruck darüber, dass in seinen Augen niemand ehrlich ist und zeigt Gründe dafür auf: des Menschen Eitelkeit quasi als Regel und Gesetz.
    -> Es ist eine Zeitkritik im Kontext von Nietzsches Erlebnis- und Erfahrungshorizont. Mit Sicherheit ist es eine Spitze gegen ganz konkrete Leute aus seinem Umfeld oder seiner Zeit. (Nicht, dass es heute anders wäre, aber es hätte anders kommen können :) )

    Ursprungstext verkürzt zum besseren Verständnis der letzen beiden Zeilen:
    ]Im Menschen kommt diese Verstellungskunst auf ihren Gipfel: hier ist die Täuschung, (…)
    um die ein Flamme Eitelkeit so sehr die Regel und das Gesetz, dass fast nichts unbegreiflicher ist, als wie unter den Menschen ein ehrlicher und reiner Trieb zur Wahrheit aufkommen konnte.

    Es ist ja ein Bandwurmsatz, wie man so gerne sagt.
    Die Aufzählungen habe ich jetzt mal weggenommen. Vielleicht ist der Sinn jetzt schon mal leichter zu verstehen.

  • AllWanderer sagt:

    Er meinte Kleider machen Leute…oder umgekehrt…

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